Nürnberg, im Juni 2021

Um das Ansteckungsrisiko in Klassenräumen zu minimieren und somit Unterricht erst möglich zu machen, werden unterschiedliche Maßnahmen zur Reduzierung der Aerosolbelastung umgesetzt.

Leider hat sich das reine Lüften in der Praxis als weniger wirksam erwiesen, vor allen Dingen wenn man die damit verbundenen Störfaktoren berücksichtigt, wie z.B. Lärm, Feinstaub oder Pollenflug von außen. Wenn Lüften überhaupt möglich ist. Noch problematischer ist die Lage in Räumen, in denen keine Fenster geöffnet werden können.

Ziel der Studie

Als eine der effektivsten Methoden gilt der Einsatz von Luftreinigungsgeräten. Das IGR möchte in einer breit angelegten Feldstudie herausfinden, wie sich diese Technik unter realen Bedingungen einsetzen lässt.

  • Bewähren sich Handhabung und der laufende Betrieb in der Praxis?
  • Kann der Unterricht störungsfrei durchgeführt werden?
  • Ist die Bedienung und die Wartung nachvollziehbar und benutzerfreundlich?

Wissenschaftlicher Hintergrund

Nach Expertenmeinung, wie von Dr. Sauter vom Institut für Aerosolforschung, ist vor allem die Filtereffizienz für eine signifikante Reduzierung des Infektionsrisikos entscheidend, wenn es gilt, die Konzentration von Viren, Allergenen und Feinstaub in der Luft signifikant herabzusetzen.

Mit dem Ziel, das Ansteckungsrisiko in Gruppenräumen zu minimieren (und damit Schüler, Lehrer und Schulangestellte zu schützen), muss diese Anforderung erfüllt sein. D.h. es sollte eine hohe Filtereffizienz von mindestens 99,995 % durch den hohen Abscheidegrad eines Hochleistungsfilters gegeben sein, z.B. dem HEPA Hochleistungsfilter H14 nach Industrienorm. Unser Studienpartner die Firma KRIEG Industriegeräte GmbH & Co. KG unterstützt uns mit einem Testgerät, das diese technischen Anforderungen erfüllt, um damit exemplarisch die Studie zu begleiten.

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info@igr-ev.de